Kinesiotaping

Kinesio-Taping

Das Kinesio-Taping kann einen günstigen Einfluß haben auf:

  • Akute und chronische Rückenschmerz (Nacken-, Brust- und Lendenwirbelsäule)
  • Blockierung (Verrenkungen) der Wirbelsäule
  • Tennisarm („Mausarm“)
  • Golferellenbogen
  • Sehnenentzündung
  • Strecksehnenfachreizung (Tendovaginitis de Quervain)
  • Muskel- und Sehnenschmerz im Rumpfbereich
  • Schulterbeschwerden
  • Lymphstau (auch nach Operationen)
  • Verschleiß vom Kniegelenk
  • Achillessehnenbeschwerden
  • Sportverletzung wie Muskelfaserriss, Bänderriss sowie -dehnung

Beschreibung

Beim Kinesio-Taping wird ein elastisches Tape eingesetzt, welches auf die Haut geklebt und dort bis zu mehreren Tagen belassen wird.
Im Allgemeinen sind drei bis fünf Tapes im Abstand von jeweils fünf Tagen bis eine Woche notwendig.
Der Japaner Kenzo Kase entwickelte das spezielle Tape und die entsprechende Klebetechniken Anfang der 70er Jahre. Zunächst wurde es überwiegend von Orthopäden und Physiotherapeuten in Japan angewandt. Heute ist das Kinesio-Taping aus dem Leistungsbereich (u.a. zahlreichen Olympia- und Fußballteams) und in der Medizin wegen seines breiten Spektrum nicht mehr wegzudenken. Achten Sie im Fernsehen oder in Ihrer Umgebung ruhig einmal auf diese Tapes, so wie hier die Deutschen Volleyballerinnen bei den Olympischen Spielen. Die Tapes kommen überwiegend in 4 Farben zur Anwendung: blau, rot, pink und hautfarben. Sie sind wasserbeständig, sehr dehnfähig und lassen keine Klebereste nach Entfernung zurück. Der Acrylkleber wird durch Wärme aktiviert und hat nach ca. 30 Minuten seine Aktivität erreicht. Mit dem Tape kann man duschen oder sich waschen. Allergien treten auch bei Pflasterallergikern sehr selten auf.

Technik

Die 5 cm breiten Tapes werden nach der Farbenlehre der Kinesiologie ausgesucht (auch wenn die unterschiedlichen Farbe keine beweisene Änderung der Wirksamkeit aufweisen) und entsprechend der zu behandelnden Erkrankung exakt passend zum Verlauf der zu unterstützenden Muskeln und Sehnen geklebt. Hierzu ist bisweilen eine Vorspannung nötig. Unter Wärme wird die Klebeeigenschaft verbessert.

 

Wirkung

Das unter Vorspannung aufgebrachte Tape fördert die Durchblutung und Gewebsentstauung, verbessert den Lymphflusses, reduziert Schmerzen durch Hemmung der Schmerzbahnen und unterstützt Muskel- und Gelenkfunktionen.

Kosten

siehe Patientenbroschüre

Auch wenn das Kinesio-Taping keine Leistung der Gesetzlichen Krankenkasse, der Krankenversicherungen oder Berufsgenossenschaftlichen Unfallversicherungsträger ist, so können die Kosten im Einzelfall von den Kassen/Versicherungen übernommen werden.
Bei Selbstzahlern und privat Versicherten rechnen wir nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) ab.