Akupunktur

ein Teilgebiet der traditionellen chinesischen Medizin (TCM)

Die Akupunktur kann einen günstigen Einfluss haben auf:

  • akute und chronische Schmerzen und Funktionsstörungen des gesamten Bewegungsapparates
  • zur Unterstützung bei Gewichtsabnahme, Schlafstörungen, Raucherentwöhnug
  • Kopfschmerzen, Migräne
  • periphere Durchblutungsstörungen
  • Verschleißerkrankungen von Daumensattelgelenk [Rhizarthrose], Knieglenk [Gonarthrose], Hüftgelenk [Coxarthrose], Sprunggelenk

Beschreibung

In der Traditionellen Chinesischen Medizin wird die Akupunktur als Teil eines Therapiekonzeptes eingesetzt, um die vielfältigsten Krankheitsbilder zu behandeln. Westlich orientierte Ansätze der Akupunktur haben zudem die Effizienz der Behandlung insbesondere am Bewegungsapparat erheblich verbessern können. Zum Einsatz kommen sterile Einmalnadeln, die an bestimmte Punkte gestochen werden.

Technik

Im Rahmen der Akupunktur werden sterile Einmalnadeln zumeist aus Stahl verschiedener Länge und Dicke an bestimmte Körperpunkte gestochen. Gerne werden auch Mikrosysteme wie das Ohr genutzt, in denen der gesamte Organismus repräsentiert ist. Bei akuten Erkrankungen wird häufi ger, bei chronischen Erkrankungen eher seltener genadelt. Als Folgeerscheinungen können durch Punktion von kleinen Gefäßen Blutergüsse auftreten. Gelegentlich kommt es zu vegetativen Reaktionen (Schwindel, Kreislaufstörungen, Müdigkeit etc.) Sehr wirkungsvoll ist oftmals der Einsatz von Moxakegeln, wobei über die gesetzte Nadel die Glut des glimmenden Beifußkrauts Wärme zuführt.

Kosten

siehe Patientenbroschüre

Auch wenn die Akupunktur nicht immer eine Leistung der Gesetzlichen Krankenkasse, der Krankenversicherungen oder Berufsgenossenschaftlichen Unfallversicherungsträger ist, so können die Kosten im Einzelfall von den Kassen/Versicherungen übernommen werden.